Der Wind, der die Forellen bringt…


Das Angelparadies Köstersee lädt zum Verweilen ein und das zu Recht!
Eine wunderschöne Anlage am Rand von Oldenburg. Hier findet man keine "Badewannenteiche", sondern ein natürlich anmutendes Gewässer mit Erholungsgarantie.


Aber wie sieht es mit dem Angeln aus?

Bei diversen Ausflügen mit dem Echolot zur Erstellung einer Tiefenkarte konnten Forellengruppen mit über 100 Fischen beobachtet werden.
Wenn man eine solche Ansammlung gefunden hat, sind durchaus bei jedem zweiten Wurf ein Biss keine Seltenheit.
Das ist alles schön und gut, aber wie findet man diese großen Ansammlungen von Forellen?

Da Forellen ja bekanntermaßen Räuber sind, sind Sie immer auf der Suche nach Beute. Die natürliche Beute der Fische besteht zum größten Teil aus Wasserkäfern, Insekten und kleinen Fischen. Je höher das Vorkommen dieser natürlichen Nahrung an einer Stelle ist, desto mehr Forellen befinden sich auch dort. Dieses Kleingetier ist stärk abhängig vom Wind. Wenn der Wind auf eine Uferseite drückt, werden alle Insekten die ins Wasser gefallen sind in Richtung dieses Ufers gespült. Gleiches gilt auch für die kleinen Fische und Wasserkäfer. Sie schwimmen einfach mit der leichten Strömung in Windrichtung mit, da auch ihr Futter wie z.B. Wasserflöhe und Algen in diese Richtung treibt.

So entsteht auf der Windzugewandten Seite des Sees ein natürlicher Futterplatz für die Forellen, welchen sie auch gerne nutzen.

Jetzt ist es ja nicht jedermanns Sache direkt im Wind zu sitzen, doch die Anlage des Angelparadies Köstersee hat eine anglerfreundliche Ufervegetation welche gut vor Wind schützt. Wenn dies nicht ausreicht sind rund um den See kleine Unterstände zu finden in den man windgeschützt die Seele baumeln lassen kann wenn gerade mal kein Fisch am Haken hängt…

Also, Windseite ausfindig machen und die Rute wird fast schon von alleine krumm!